Vögel

Graupapgeien
unsere Graupapageien Lora und Henry
Hugo macht bei uns Urlaub, die Kleinen Mains immer dabei
Hugo und Kiki bei uns in Plege über den Urlaub, inzwischen wurden die 2 grauen bei uns abgegeben und suchen ein gutes zu Hause, zwei Jahre jung.
am Wochenende durften Hugo und Kiki mit zu unseren Henry und Lora zu viert kann man mehr schaden anrichten.

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Graupapagei

Der Graupapagei (Psittacus erithacus) ist eine Vogelart aus der Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae). Er ist die einzige Art der Gattung Psittacus. Mit 30–42 cm Körperlänge und bis zu 450 g Körpergewicht ist er der größte Papagei Afrikas.
Es gibt zwei Unterarten, die beide ein großteils graues Gefieder, ein unbefiedertes weißes Feld um die Augen, einen kräftigen Hakenschnabel und graue Füße haben.
Aussehen
Der (Kongo-)Graupapagei (P. e. erithacus), die Nominatform, hat einen leuchtend hellroten Schwanz und einen schwarzen Schnabel. Der Timneh-Graupapagei (P. e. timneh) aus Westafrika ist etwas kleiner, seine Schwanzfedern sind schmutzig weinrot, der Oberschnabel ist heller bräunlich-rosa und das Gefieder dunkler grau.
Je nach Herkunftsgebiet weist der Kongo-Graupapagei Unterschiede in der Körpergröße und in der Färbung auf. So sind Vögel aus Kamerun dunkler grau gefärbt als Vögel aus dem Kongo. Als eine dritte Unterart wird manchmal eine dieser Varianten, der Príncipe-Graupapagei (P. e. princeps), unterschieden. Er ist kleiner als die typische Form des Kongo-Graupapageis.
Verbreitung
Der Graupapagei bewohnt Zentral - und Westafrika und ist in seinem gesamten Areal Standvogel . Die Verbreitung gibt recht genau das Vorkommen tropischer Regenwälder wieder und reicht an den Arealrändern noch etwas in den Bereich der Feuchtsavannen hinein.
Der Kongo-Graupapagei ist nordwärts bis Süd-Nigeria, Kamerun und in die Zentralafrikanische Republik verbreitet, nach Osten bis West-Kenia und Nordwest - Tansania . Kernbereiche der Verbreitung sind Gabun die Republik Kongo sowie der Norden und die zentralen Teile der Demokratischen Republik Kongo. Westliche Arealaußenposten liegen in Süd-Ghana und im Südosten von Côte d'Ivoire sowie als „Príncipe-Graupapagei“ auf den Inseln Bioko (Fernando Poo ), São Tomé und Príncipe .
Der Timneh-Graupapagei kommt im Südwesten von Côte d'Ivoire, in Sierra Leone, Liberia und im Südosten von Guinea vor.
Lebensraum
Kongo-Graupapagei (Psittacus e. erithacus)
Der Graupapagei ist ein typischer Baumbewohner. Sein Lebensraum umfasst tropische Regenwälder, Mangroven und Feuchtsavannen. Er hält sich gern im Randbereich der Wälder zur offenen Landschaft hin auf, besucht dort auch Kulturland und Gärten, meidet aber menschliche Siedlungen.
Ernährung und Lebensweise
Der Graupapagei bevorzugt vegetarische Nahrung wie Früchte (Nüsse, Beeren), Samen, Blüten und Knospen. Im Kulturland nimmt er auch Feldfrüchte wie Mais oder Hirse an. Eine Vorliebe hat er für die Früchte der Ölpalme. Lange wurde vermutet, dass sich der Graupapagei überwiegend von der Ölpalmfrucht ernährt, was aber inzwischen in Frage gestellt wird.
Die scheuen Vögel halten sich tagsüber paarweise oder in Kleingruppen auf. In der Dämmerung finden sie sich oftmals zu durchaus größeren Schwärmen zusammen und besuchen gemeinschaftlich ihre Nahrungsgründe. Der Flug ist rasch und geradlinig. Oft fliegen sie in großer Höhe und kommunizieren untereinander lautstark. Angaben zum durchschnittlichen und maximalen Alter wildlebender Graupapageien liegen nicht vor, in Gefangenschaft kann die Art bis zu 60 Jahre alt werden.
Stimme
In freier Wildbahn verständigen sich Graupapageien mit Kreischlauten und schrillen Pfiffen. Graupapageien sind, wie alle Papageien, als sprachbegabte Heimtiere bekannt. Sie können mehrere hundert Wörter erlernen und viele davon situationsbezogen und sinnrichtig anwenden. Mit über 800 Wörtern hält ein weiblicher Graupapagei den Rekord.
Fortpflanzung
Graupapageien gehen eine lebenslange Paarbindung ein. Sie brüten außerhalb der regenreichsten Jahreszeit. Die Brutsaison wechselt daher je nach Lage der Regenzeit von Region zu Region. Die Vögel brüten in Baumhöhlen, oft in großen abgestorbenen Bäumen. Die Nesthöhle wird mit Moderholz ausgepolstert. Das Weibchen legt 2–5 Eier und bebrütet sie etwa 4 Wochen lang, während es vom Männchen bewacht und mit Nahrung versorgt wird. Die Jungvögel, um die sich beide Eltern kümmern, brauchen fast 3 Monate, bis sie flügge werden.
Natürliche Feinde, Gefährdung
Zu den natürlichen Feinden zählen Greifvögel und Schlangen. Nester werden oft von Affen ausgeraubt. Eine besondere Bedrohung ist der illegale Fang und Handel. Die IUCN geht zwar davon aus, dass die Bestände im Rückgang begriffen sind, stuft die Art aber momentan noch als "nicht gefährdet" ein.
Haltung
Geschichte der Haltung

Hans Baldung Grien: Papageienmadonna, um 1527, Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum
Der Graupapagei ist einer der am häufigsten als Heimtier gehaltenen Papageien. Die Haltung von Papageien ist bereits seit dem Altertum bekannt und steht wegen deren Fähigkeit Wörter nachzusprechen bis heute in hoher Beliebtheit. Papageien tauchen deswegen auch gelegentlich auf Porträtdarstellungen insbesondere des 15. bis 17. Jahrhunderts auf. Diese seinerzeit seltenen und daher teuren Vögel unterstrichen dabei den hohen gesellschaftlichen Status der Dargestellten. In der christlichen Ikonographie hat der Papagei auch deswegen eine Bedeutung, weil man annahm, dass sein häufigstes Wort „Ave“ sei. „Ave“ war der Gruß, mit dem sich der Erzengel Gabriel an Maria wendete, als er ihr die Botschaft von der Empfängnis Jesu überbrachte. Der Papagei war daher auch eines der Mariensymbole und verweist auf ihre Unschuld und Reinheit. Als solches tauchen zwei Graupapageien auf Hans Baldungs Gemälde Papageienmadonna auf, das etwa um das Jahr 1527 entstand.
Haltungsvoraussetzungen
Graupapageien sollten nur von Personen gehalten werden, die genügend Tagesfreizeit zur Verfügung und Zeit und Muße für ihren neuen gefiederten Lebensgefährten haben können. Die sehr intelligenten Tiere sind äußerst sensibel und reagieren auf jede räumliche Veränderung geradezu hysterisch. Daher ist der Graupapagei, entgegen der weit verbreiteten Auffassung, durchaus nicht problemlos zu halten. Andere Papageienarten eignen sich für die Heimpflege, wegen des oftmals gelasseneren Temperamentes, besser.
Die gruppen- oder zumindest paarweise Haltung dieser äußerst anspruchsvollen und intelligenten Vögel (hervorzuheben sind dazu die Studien von Dr. Irene Pepperberg) sollte selbstverständlich sein. Eine Einzelhaltung ist nicht artgerecht, und in Deutschland und Österreich verboten. Viele verantwortungsbewußte Züchter und zunehmend auch der seriöse Tierhandel geben Papageien daher nur noch paarweise ab, wobei sie auf bereits erfolgte Paarbindungen unter den Vögeln besondere Rücksicht nehmen.
Unterbringung
Die allseits bekannten runden Käfige sind völlig ungeeignet. Volierenhaltung ist, im Sinne einer annähernd tiergerechten Haltung, vorzuziehen. In Deutschland ist die Größe der Voliere im „Gutachten über Mindestanforderungen an die Haltung von Papageien ↓“ des Verbraucherministeriums geregelt, wobei Graupapageien laut diesem Gutachten mindestens eine Voliere von 2 x 1 x 2 m (BxTxH) haben sollten, paarweise oder in Gruppen zu halten sind, und über eine «abwechslungsreiche Volieren-, Käfig- oder Schutzraumausstattung, z. B. mit frischen Zweigen oder anderen geeigneten Gegenständen» verfügen müssen. Die Gelegenheit für täglichen Freiflug, sowie eine Bade- oder Duschmöglichkeit muss ebenfalls gegeben sein .
Für Österreich gilt seit 2005 das Bundeseinheitliche Tierschutzgesetz, das eine Mindestvolierengröße von 3 x 2 x 2 m (BxTxH), Scharr-, Nage- und Bade- bzw. Duschmöglichkeit vorschreibt, die Einzelhaltung ist - bis auf wenige Ausnahmen - generell verboten
Erwerb
Bei dem Kauf und der Einfuhr von Wildvögeln ist das Gesetz über den Artenschutz zu beachten. Jedes legale Tier verfügt über eine sog. CITES-Bescheinigung. Der Kauf von Naturentnahmen, der sog. Wildfänge, ist abzulehnen. Die Mortalität dieser so gefangenen Papageien ist außerordentlich hoch. Acht von 10 Tieren erreichen den für sie vorgesehenen Bestimmungsort, in der Regel Europa, nicht und verenden bereits auf dem Transportweg.

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