Nager

Kaninchen und Meerschweinchen im Zoo Laden
in unseren Garten Zwergkaninchen Bax
in unseren Garten Mausl und Bax
in unseren Garten Zwergwidder Mausl

Wir haben eine große Auswahl an Nager und Streicheltieren, wie Meerschweinchen, Kaninchen und Hamster. Außerdem finden Sie bei uns alles rund um ihren kleinen Freund: Nagerheime, Futter, Häuschen und alles, was das Nagerherz sonst noch begehrt ist natürlich in großer Auswahl vorhanden.

Außerdem in unserem Angebot:

  • Nagerfutter von Petfoods Supreme
  • Täglich frisch abgepacktes Futter und Frettchen Premiumfutter von Russelrabbit
  • Nagerfutter von Mucki-Werke
  • Produkte von www.jr-farm.de
  • Außerdem führen wir Arzneimittel für Nager bei Durchfall, Mineraltropfen für ein glänzendes Fell, gegen Erkältungen und gegen Hautverletzungen.

Die 12 größten Fehler im Umgang mit Meerschweinchen

Leider passiert es immer wieder, das wir unseren kleinen Hausgenossen Kummer machen, oft geschieht dies gar nicht einmal absichtlich, sondern einfach aus Unkenntnis oder Unachtsamkeit. Wir haben darum einmal zusammengestellt, welche Fehler man unbedingt als Meerschweinchenliebhaber vermeiden sollte.

Du solltest niemals

1. ein Meerschweinchen im Käfig in der Sonne stehen lassen!
Auch ein Schlafhäuschen kann hierbei keinen Schatten spenden, sondern wirkt eher noch wie ein Brutkasten. Meerschweinchen sind für Temperaturen über 22 Grad sehr empfindlich und bekommen leicht einen Hitzschlag. Also immer wenigstens einen Teil des Käfigs oder Auslaufs in den Schatten stellen und daran denken das die Sonne ja im Laufe der Zeit wandert! Das gleiche gilt, wenn ein Käfig direkt hinter einem Fenster im Sonnenschein steht oder in einem Auto im Sommer.
Erste Hilfe bei Hitzschlag: An einen kühleren Ort (ca. 20 Grad) ohne Sonne bringen, Ohren mit Wasser benetzen, auf ein feuchtes Tuch setzen. Ein Tierarzt kann ein Kreislauf stabilisierendes Mittel geben.
2. ein Meerschweinchen in Zugluft stehen lassen!
Meerschweinchen vertragen Zugluft schlecht und erkälten sich schnell.
3. ein Meerschweinchen ungeschützt im Garten laufen lassen!
Ein Freilauf für die Meerschweinchen ist etwas sehr schönes, doch was passiert wenn eine Katze in den Garten kommt? Meerschweinchen sind vertrauensselig, laufen selten weg und sind so oft eine leichte Beute. Auch Hunde und Wiesel können den Meerschweinchen gefährlich werden.
4. ein Meerschweinchen im Winter draußen lassen!
Oft wird berichtet, das man die Tiere auch im Winter draußen halten kann. Das stimmt aber nicht ganz, denn die Tiere müssen sich immer wenn die Temperaturen sinken durch Bewegung warm halten und verlieren dann mehr Gewicht, als sie durch das Essen ergänzen können. Man sollte Meerschweinchen niemals für längere Zeit bei weniger als 10 Grad halten.
5. ein Meerschweinchen ohne Aufsicht frei in der Wohnung laufen lassen!
Meerschweinchen sind neugierig und nagen an Allem, so auch an elektrischen Leitungen. Hastig geöffnete Türen und unachtsame Schritte führen leicht zu Unfällen. Ein Schild auf der Tür "Vorsicht freilaufende Meerschweinchen!" sollte andere Hausbewohner warnen.
6. das Futter der Meerschweinchen von heute auf morgen wechseln!
Meerschweinchen gewöhnen sich an ein bestimmtes Futter, und ihre Darmbakterien stellen sich darauf ein. Wird dann plötzlich das Futter umgestellt kommt die Verdauung durcheinander. Alle Futterumstellungen sollte man nach und nach durchführen und immer etwas vom alten Futter unter das neue geben, so daß sich die Darmflora langsam umstellen kann.
7. große Mengen blähenden Futters geben!
Meerschweinchen vertragen keine blähenden Kohl Sorten in großen Mengen. Kein Weiskohl, Rotkohl, Rosenkohl und nur vorsichtig Kohlrabi. Immer nur von Allem kleine Mengen, keine rohen Kartoffeln und keine grünen Bohnen!
8. zuwenig Vitamin C geben!
Wie der Mensch können die Meerschweinchen kein Vitamin C selbst herstellen und müssen es mit der Nahrung aufnehmen. Vitamin C-Mangel ist als Skorbut eine gefürchtete Krankheit. Man findet Vitamin C nur in frischem Grünfutter wie Paprika, Sauerampfer, Löwenzahn, Petersilie, Spinat, Rote Beete, Gartenkresse und Fenchel. Zur Not kann es auch über das Trinkwasser verabreicht werden. Erwachsene Meerschweinchen benötigen 10 bis 30 Milligramm Vitamin C pro Tag.
9. länger als eine Woche den Käfig nicht säubern!
Niemand möchte doch in einer unsauberen Wohnung leben! Zudem gibt es Krankheiten, wie Coccidiose, die nur dann verstärkt auftreten, wenn die Käfige nicht regelmäßig gereinigt werden. Coccidiose - Erreger vermehren sich im Darm der Meerschweinchen, werden dann ausgeschieden, reifen ein paar Tage und stecken dann erneut Tiere an. Diesen Kreislauf kann man aber ganz einfach durch häufiges Reinemachen unterbrechen.
10. ein Meerschweinchen fallen lassen!
Meerschweinchen sind nicht sehr spring tauglich und können sich bei einem Fall aus mehr als einer Körperhöhe nicht mehr abfedern. Ein solcher Unfall kann zu Verrenkungen, Brüchen und Wirbelsäulenschäden führen. Die Tiere also immer mit zwei Händen halten. Auch sollte man sie nicht am Nackenfell hochheben !
11. ohne Aufsicht zwei einander fremde Tiere zusammensetzen!
Niemals ausgewachsene Gleichalte und Gleichstarke Meerschweinchen, die sich nicht kennen, ohne Aufsicht zusammensetzen, Egal ob es zwei Männchen oder zwei Weibchen sind. Ausgewachsene Tiere beanspruchen das ganze ihnen bekannte Territorium und kommt ein weiteres Tier hinzu, wird darum gekämpft. Aber nicht nur die Männchen bekämpfen sich untereinander, auch einzeln gehaltene Weibchen verhalten sich so völlig unverträglich. Man sollte die Tiere beim Zusammensetzen beobachten und sie trennen wenn das Kennenlernen in eine ungebremste Rauferei ausartet.
12. ein Tier mit Penicillin oder Tetracyclin behandeln!
Meerschweinchen haben andere Darmbakterien als der Mensch, und diese Antibiotika vernichten leider genau diejenigen Darmbakterien, ohne die das Tier nicht leben kann. So manches Meerschweinchen wurde bei einer Infektion mit diesen Antibiotika behandelt und verstarb dann unvermittelt an deren Nebenwirkungen!

Unterschied zwischen Kaninchen und Hasen

Unterschied Kaninchen/HaseDer Europäische Feldhase - kurz "der Hase" - wird häufig mit dem Kaninchen verwechselt. Häufig nennen Heimtierhalter ihre Kaninchen liebevoll "Hasen" und Züchter nennen weibliche Kaninchen tatsächlich auch "Häsin". Stallkaninchen werden oft als "Stallhasen" bezeichnet. Es gibt sogar mittlerweile Kaninchen, die durch Zucht im Körperbau und Aussehen den Hasen sehr ähneln. Trotzdem sind diese Tiere nicht enger verwandt und eine Verpaarung von Kaninchen und Hase ist nicht möglich. Hasen werden nicht als Haustiere gehalten, sie stehen unter Artenschutz und dürfen nicht eingefangen werden. Alle als Heimtiere gehaltenen, sogenannten Hasen sind also Kaninchen. Zu der Ordnung der Hasenartigen gehören 2 Familien mit 11 Gattungen und 58 Arten. Die eine Familie sind die sogenannten "Echten Hasen" (Lepus), zu denen sowohl der Feldhase als auch die Kaninchen gehören. Echte Hasen haben sich in Amerika, Europa, Asien und Afrika entwickelt, Wildkaninchen wurden vom Menschen außerdem noch in Australien, Neuseeland und auf anderen Inseln eingeführt. Zu dieser Familie gehören 10 Gattungen mit 44 Arten. In Deutschland finden wir Feldhasen (Lepus europaeus) sowie auch unsere Europäischen Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus). Die zweite Familie sind die Pfeifhasen (Ochtonidae), davon lebt heute nur noch eine Gattung, die Ochtona mit 14 Arten. Beispiel: Unterschiede Wildkaninchen/FeldhaseAnhand der Tabelle werden die Unterschiede zwischen dem Europäischen Feldhasen Lepus europaeus und dem Europäischen Wildkaninchen Oryctolagus cuniculus deutlich. Wildkaninchen Feldhase
Aussehen Kaninchen haben einen eher rundlichen, gedrungenen Körperbau. Beine und Ohren sind kürzer als bei Hasen. Sie wiegen zwischen 1,4 und 2 kg. Hasen sind groß und schlank, sie haben sehr lange Läufe und ihre Ohren sind länger als ihr Kopf. Sie wiegen zwischen 2,5 und 5,5 kg.
Fellfarbe Graubraun, am Bauch heller - eher grauweiß. Rötlichbraun, der Bauch ist weiß, die Ohren haben dunkle Seiten und Spitzen.
Sozialverhalten Kaninchen sind Rudeltiere, sie leben in sehr großen Kolonien mit Artgenossen zusammen. Hasen sind Einzelgänger, nur zur Paarung kommen diese Tiere mit Artgenossen zusammen.
Wohnung Kaninchen graben sich bevorzugt an geschützten Stellen am Waldrand oder auch in Parkanlagen ihre Höhlenbauten in sandige Hügel. Sie leben also unterirdisch in Höhlen und verlassen diese in der Dämmerung zur Nahrungsaufnahme. Hasen leben auf offenen Weiden, Steppen, Feldern. Sie schlafen tagsüber in kleinen Mulden (Sasse) und gehen ebenfalls nachts auf Nahrungssuche.
Fortpflanzung Kaninchen haben eine Chromosomenzahl von 44. Sie können 4 - 6 Mal im Jahr nach einer Tragzeit von 28 - 33 Tagen 3 - 4 Junge (selten bis 6) bekommen. Die Jungen kommen nackt, blind und taub zur Welt und sind somit sehr hilflose Nesthocker. Die Jungen werden in einer Höhle geboren wo sie zunächst verbleiben. Die Mutter säugt die Jungen nur 1 - 2 Mal am Tag. Hasen haben eine Chromosomenzahl von 48. Sie bekommen nach einer Tragezeit von ca. 42 Tagen 1 - 2 Junge. Die Jungen kommen behaart, mit offenen Augen und relativ selbstständig auf die Welt - sind also Nestflüchter. Sie werden in der Sasse geboren wo die Mutter die Jungen einmal am Tag aufsucht um sie zu säugen.
Weitere Unterschiede Kaninchen sind Fluchttiere, die ihren Feinden meist nach einer kurzen, schnellen Flucht in ihren Bau entkommen. Sie sind eher Kurzsprinter. Hasen sind regelrechte Langsteckenläufer und entkommen ihren Feinden, indem sie schnell und weit laufen.
Wichtig Kaninchen werden als Haustiere gehalten, durch selektive Zucht sind unzählige Rassen und Farbschläge entstanden. Hasen werden nicht als Haustiere gehalten, sie stehen unter Naturschutz und dürfen nur zu bestimmten Zeiten gejagt werden (was man auch endlich verbieten müsste!).
Also: Alle Tiere, die in der Heimtierhaltung gehalten werden, auch wenn sie als Stallhäsin, Zwerghase oder Osterhase bezeichnet werden - sind Kaninchen. Echte Hasen werden nicht als Heimtiere gehalten.

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